Tinnitus - und nun?

Neue Chancen bei Tinnitus

Habe ich einen Tinnitus?
Ein Mini-Test zur Selbsteinschätzung.

Wir möchten Ihnen einen Anhaltspunkt geben, wie stark Ihre vermeintlichen Ohrgeräusche ausgeprägt sind. Sie müssen nicht mit dieser Beeinträchtigung leben. Dieser Test ersetzt dabei nicht die ärztliche Diagnose oder ein persönliches Beratungsgespräch. Er soll Ihnen dennoch dabei helfen, den Grad Ihrer Betroffenheit einzuschätzen und einen Einstieg in eine erfolgreiche Behandlung des Tinnitus erleichtern. Beantworten Sie bitte einfach die folgenden 10 Fragen. Nur eine Antwort pro Frage ist möglich.

Frage 1/10

Ich bin mir der Ohrgeräusche vom Aufwachen bis zum Schlafengehen bewusst.

Frage 2/10

Ich mache mir wegen der Ohrgeräusche Sorgen, ob mit meinem Körper ernstlich etwas nicht in Ordnung ist.

Frage 3/10

Wenn die Ohrgeräusche andauern, wird mein Leben nicht mehr lebenswert sein.

Frage 4/10

Auf Grund der Ohrgeräusche bin ich mit meiner Familie und meinen Freunden gereizter.

Frage 5/10

Ich sorge mich, dass die Ohrgeräusche meine körperliche Gesundheit schädigen könnten.

Frage 6/10

Wegen der Ohrgeräusche fällt es mir schwer, mich zu entspannen.

Frage 7/10

Oft sind meine Ohrgeräusche so schlimm, dass ich sie nicht ignorieren kann.

Frage 8/10

Wegen der Ohrgeräusche brauche ich länger zum Einschlafen.

Frage 9/10

Wegen der Ohrgeräusche bin ich leichter niedergeschlagen.

Frage 10/10

Die Ohrgeräusche haben meine Konzentration beeinträchtigt.

Die Belastung durch den Tinnitus ist bei Ihnen als „gering“ einzustufen. Ihr Tinnitus ist entweder sehr leise und öfter nicht wahrzunehmen oder er macht Ihnen nicht sehr viel aus. Es finden sich selten Anzeichen, die über eine leichte Störung von Konzentration und Aufmerksamkeit, erhöhte Reizbarkeit und geringe Schlafstörungen hinausgehen. Zur Sicherheit können Sie sich gerne unverbindlich in einer unserer Filialen beraten lassen. Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall unseren Newsletter, um stets informiert zu bleiben. Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Die Belastung durch den Tinnitus ist als „mittel“ zu bewerten. Das bedeutet, dass Ihr Leben in einigen Bereichen vom Tinnitus beeinträchtigt wird und eine „normale“ Lebensführung nicht uneingeschränkt möglich ist. Wahrscheinlich wird Ihr Tinnitus teilweise von Umgebungsgeräuschen überdeckt und es gibt Situationen, in denen Sie ihn nicht im Vordergrund wahrnehmen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Situationen, in denen Sie ihn sehr deutlich wahrnehmen und es Sie deutlich beeinträchtigt, vermutlich dann, wenn es in der Umgebung eher leise ist oder in Situationen mit viel Stress. Wir empfehlen Ihnen einen Beratungstermin bei einem HNO-Arzt und bei uns als Hörgeräteakustiker. Bitte zögern Sie nicht, wir können Ihnen mit Sicherheit helfen!

Die Belastung durch den Tinnitus ist als „schwer“ zu bewerten. Das bedeutet, dass Ihr Leben vom Tinnitus in weiten Teilen beeinträchtigt ist. In der Regel nehmen Sie Ihren Tinnitus permanent wahr und Symptome wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und ein erhöhtes Anspannungsniveau beeinträchtigen Sie zusätzlich. Die Ausprägung ist so stark, dass Sie wegen dem Tinnitus gegebenfalls sogar unter psychischen Symptomen leiden. Im Bezug auf den Tinnitus ist ein ausführliches Training notwendig, damit Sie lernen können, Ihren Tinnitus zu bewältigen und ihn in den Griff bekommen können. Wir empfehlen Ihnen einen persönlichen Beratungstermin bei einem HNO-Arzt und/oder ein erstes Gespräch bei uns als Hörgeräteakustiker. Bitte zögern Sie nicht, wir können Ihnen mit Sicherheit helfen!

Ursachen von Tinnitus

Das Ziel einer jeden Tinnitus-Therapie ist es, die Schwere der Auswirkungen zu mindern.

Nach Angaben der Deutschen Tinnitus-Liga haben fast 3 Millionen Menschen in Deutschland einen Tinnitus. Dieser kann entweder in einem oder in beiden Ohren auftreten. Es gibt viele verschiedene Arten der vermeintlichen Ohrgeräusche. So werden diese beispielsweise als ein Brumm- oder Pfeifton, Zischen, Rauschen, Donnern, Zwitschern , Pochen oder auch Klingeln wahrgenommen. In einzelnen Fällen wird euch ein Stimmengewirr gehört. Am häufigsten ist allerdings das allseits bekannte hochfrequente Ohrgeräusch. Neueste Studien zeigen wichtige Erkenntnisse für eine erfolgreiche Tinnitus-Behandlung. So belegen sie einen engen Zusammenhang zwischen Tinnitus und Schwerhörigkeit, zunehmenden Alter und Lärmeinwirkung.

Ursachen von Tinnitus sind vielfältig
Der Tinnitus selbst ist nicht die Ursache, sondern macht bemerkbar, dass etwas im Körper nicht stimmt.

Tinnitus Ursachen:
Was kann Ohrgeräusche auslösen?

In den seltensten Fällen kann eine genaue Ursache ermittelt werden. Selbst wenn man weiß, dass die Ursache des Ohrgeräusches ein Hörsturz oder ein Knalltrauma ist, so bleiben die defekten Strukturen des Hörorgans weiterhin unbekannt. Erklärungsmodelle erstrecken sich über das „Leckstrom-Modell“ (Fehlfunktion der inneren Haarsinneszelle), seelische Konflikte (efferente Nervenbahnen), eine spontanentladung des Nervensystems (über gesamte Hörbahn) oder auch Warnsignale des limbischen Systems (unbekannte Signale werden subjektiv verstärkt). Ursachen sind

Weitere Tinnitus Ursachen sind beispielsweise:

  • Veränderungen im Innenohr: Hörsturz, Lärm-/Altersschwerhörigkeit, Morbus Menière
  • Veränderungen im Mittelohr: Otosklerose, chronische Mittelohrentzündung, Tubenfunktionsstörungen
  • Störungen im neuralen System: Vergiftungen durch Drogen/Alkohol/Nikotin, Stress, Akustikusneurinom
  • Erkrankungen innerer Organe: Nierenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen
  • Unfallfolgeerscheinungen: Schleudertrauma, Tauchunfälle
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems: Anämie, Gefäßveränderungen
  • Erkrankungen des Stütz- und Halteapparats: funktionelle Störungen der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenks

Ohrgeräusche können einen Leidensdruck verursachen, der das Leben erheblich einschränken kann – doch es gibt lindernde Behandlungsmöglichkeiten.

Neue Chancen bei Tinnitus
Wir möchten Ihnen helfen, Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Tinnitus-Behandlung: Das Ohrgeräusch erfolgreich bewältigen.

Tinnitus kann zwar nicht komplett „abgeschaltet“, aber zumindest gelindert werden. Zu diesem Zweck bedarf es meist eines Zusammenspiels aus Hörgeräteakustikern, Psychologen und HNO-Ärzten. Durch den Zusammenhang zwischen Tinnitus und Hörverlust, kann vor allem eine teilweise Wiederherstellung des Gehörs zu einer erfolgreichen Linderung führen. Wir als Hörgeräteakustiker unterstützen Sie durch einen kostenlosen Hörtest und die Versorgung mit einem passenden Hörgerät, damit sie ihren Tinnitus bewältigen und eine bessere Lebensqualität genießen können. Genauere Informationen erhalten Sie auf der Seite Behandlung mit Hörgeräten.

Moderne Hörsysteme helfen bei Tinnitus
Die gute Nachricht: Tinnitus kann gelindert werden.

Hörgeräte und Tinnitus:
Wirksamkeit in der Behandlung.

Eine Heilung von Tinnitus zu versprechen ist nach jetzigem Forschungsstand nicht vertretbar, da es keine universelle Therapiemethode gibt. Viele wissenschaftliche Studien kommen aber zu dem Ergebnis, dass Hörgeräte in der Tinnitusbehandlung eine wichtige Rolle spielen. Eine Versorgung mit Hörgeräten konnte die wahrgenommene Tinnitusintensität um bis zu 50% senken. In der Behandlung hat sich vor allem die „Tinnitus-Retraining-Therapie“ (TRT) bewährt. Ziel ist es hier, nach dem „Counselling“ (=Tinnitus-Beratung/Aufklärung) und der „Habituation“ (=Gewöhnung an das störende Geräusch), die Hörwahrnehmung auf den Zustand eines Normalhörenden zurückzuführen. Es mag eigenartig klingen, aber eine wirksame Methode zur Bewältigung von Tinnitus besteht darin, die Töne, die Sie bereits hören, durch andere Töne zu überlagern. Hierbei können moderne Hörsysteme mit einem sogenannten „Tinnitus Noiser“ weiterhelfen. Wir beraten Sie gerne!