„Ich dachte einfach nur: Wow!“

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Wie ein smarter Kopfhörer, nur besser. Jan Wiedemann trägt Virto M von Hörgeräte Möckel. Lesen Sie Jans persönliche Hörgeräte-Erfahrung im Interview.

Einer, der sich täglich bei fast jedem Wetter auf das Rad schwingt, ist Jan Wiedemann. Der Paracyclist und Gründer von Radcore ist ein echter Sonneberger. Seit seinem schweren Motorradunfall im Jahre 1999 ist sein linker Arm komplett gelähmt. Kein Grund für den 48-Jährigen, nicht dem Sport nachzugehen. Heute fährt er gut und gerne 15.000 Kilometer im Jahr auf seinem Rad und bewältigt dabei etwa 200.000 Höhenmeter. Seit Kurzem trägt der Familienvater unsere neuen Virto M Black Hörsysteme. Jan war ab dem ersten Moment von seinen Im-Ohr-Hörsystemen so begeistert, dass er seine persönlichen Hörgeräte-Erfahrungen teilen möchte, um andere zu motivieren. Wir haben uns mit ihm zu einem persönlichen Gespräch getroffen.

„Es ist einfach ein neues Lebensgefühl und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wenn ich neue Geräusche wahrnehme. Es sind nicht mehr nur Hörsysteme. Es sind mittlerweile multifunktionale Lifestyle-Gadgets.“

Ein ganz neues Lebensgefühl: Jan Wiedemanns Hörgeräte-Erfahrung im persönlichen Interview

Jan Wiedemann mit seinen treuen Alltagsbegleitern Virto M auf seinem Bike. Foto: © Remmers Gruppe AG

Wir: Hallo Jan! Wir freuen uns, dass du die Zeit gefunden hast.

Jan Wiedemann: Na klar! Gerne.

Wir: Jan, du trägst seit kurzer Zeit Hörsysteme von uns. Was ging dir durch den Kopf als du das erste Mal mit den Geräten gehört hast? Vielleicht kannst du das etwas beschreiben.

Jan Wiedemann: Es war bei meinem zweiten Termin in der neuen Hörgeräte Möckel Filiale in Sonneberg. Herr Oelsner – einer der zwei Hörakustikmeister in Sonneberg – setzte mir die Geräte ein. Als er sie dann „scharf“ schaltete, dachte ich nur WOW. Plötzlich hörte ich Geräusche, die ich offensichtlich schon lange nicht mehr wahrgenommen hatte. Das Rascheln meiner Hose oder das Schlürfen des heißen Kaffee – es war so klar und deutlich. Alles faszinierte mich. Dann ließ er „Nothing Else Matters“ von Metallica über das audiosus Soundsystem im Raum laufen: Gänsehaut pur. Ich schwör.

Die Virto M Black in der persönlichen Anpassung durch Herrn Oelsner.

Wir: Wie bist du überhaupt dazu gekommen, eine unserer Filialen aufzusuchen? Hast du gemerkt, dass du nicht mehr so gut hörst?

Jan Wiedemann: Mir ist immer öfter aufgefallen, dass ich in Gesprächen oder in Meetings fast ständig nachfragen musste, was mein Gegenüber gerade erzählt. Oder abends beim Fernsehen. Mir war es zu leise, meiner Frau aber zu laut. Aber sie hat sowieso das „Mega-Gehör“. Sie hört sogar das Ladegerät des Handys. Ich wusste gar nicht, dass das überhaupt Geräusche macht (lacht). Letztendlich ausschlaggebend für den ersten Gang zum Ohrenarzt war aber mein schwerer Fahrradsturz im Jahr 2019 und dem daraus resultierenden Tinnitus links durch meine Kopfverletzung. Dieser ist so prägnant, dass ich es ohne ständig Musik zu hören, kaum ausgehalten habe. Der HNO stellte zusätzlich zu dem Tinnitus noch eine Schwerhörigkeit beidseits fest und gab mir den Tipp mit den Hörsystemen. Er sagte sinngemäß, dass der Tinnitus durch Hörsysteme einfach ausgetrickst wird. Besser gesagt, das Gehirn. Ihm werden jetzt plötzlich völlig neue Geräusche präsentiert und da kann es sich nicht so sehr mit dem Tinnitus beschäftigen. Das war die Initialzündung und so vereinbarte ich gleich einen Termin bei Hörgeräte Möckel in Sonneberg.

Wir: Wir werden oft gefragt, wie ein Termin bei uns abläuft. Kannst Du es bitte aus deiner Sicht beschreiben?

Jan Wiedemann: Ich bin ja mit gemischten Gefühlen und ohne Vorkenntnis – was Hörgeräte angeht – ins Geschäft gekommen. Herr Oelsner hat mich unter seine Obhut genommen. Ich dachte „OK“, jetzt geh ich hier gleich mit zwei so Geräten hinterm Ohr wieder raus. Aber weit gefehlt. Zu allererst folgte ein Hörtest und ein intensives Gespräch. Er wollte alles über meine Gewohnheiten, Hobbys, meine Arbeit, mein familiäres Umfeld und den Behindertensport wissen. Daraus resultierend lag der Fokus schnell auf einem Hörgerät, das genau an meine Lebensweise angepasst ist und mich in allen Belangen unterstützen wird. Die Wahl fiel auf ein Im-Ohr-Hörsystem, das gefühlt 1.000 Funktionen hat: Das Virto M Black. Mit dem kann ich zusätzlich zum hervorragenden Sound auch noch Musik streamen und Freisprechen – also mit dem gekoppelten Handy einfach telefonieren.

Die Virto M Black Im-Ohr-Hörsysteme von Jan Wiedemann.

Wir: Ja, heutzutage steckt in den Hörsystemen jede Menge Technologie.

Jan Wiedemann:  Absolut! Ganz am Ende vom ersten Termin fertigte Herr Oelsner noch einen Silikon-Abdruck vom Gehörgang an, auf dessen Basis die Geräte angefertigt werden sollten. Dann bekam ich noch einen zweiten Termin zur Konfiguration. Beim zweiten Termin verpasste mir Herrn Oelsner dann meine Hörsysteme und ich sollte bzw. wollte sie auch erst einmal ausgiebig im Alltag testen. Dieser Service ist bei Hörgeräte Möckel immer kostenlos, wurde mir gesagt. Eine Woche später wollten wir uns dann nochmal in der Filiale zusammensetzen.

Wir: Und? Bist du zufrieden gewesen? Hat sich der erste Eindruck im Test bestätigt? Wie war deine Hörgeräte-Erfahrung in der Praxis?

Jan Wiedemann:  Ich testete auf Teufel komm raus. Keine Situation war vor mir sicher. Der erste Eindruck war: Sie passen durch den persönlichen Abdruck vom Gehörgang wie angegossen: Nichts zwickt oder drückt und nach einer kurzen Zeit merkt man sie gar nicht mehr. Selbst bei langen Trainingseinheiten mit dem Rennrad auf der Straße oder mit dem Crosser im Wald waren und sind sie im Einsatz. Ich merkte recht früh, dass das Tragen der Geräte auf dem Fahrrad im Straßenverkehr maßgeblich zu meiner eigenen Sicherheit beiträgt. So kann ich Fahrzeuge wesentlich früher wahrnehmen, die sich mir von hinten nähern. Herr Oelsner wollte alles genau wissen und ich lieferte ihm meine Hörgeräte-Erfahrung. Daraufhin wurden die Programme des Hörsystems auf mich angepasst.

Jan Wiedemann & Mirko Oelsner beim gemeinsamen Termin.

Wir: Was hat sich seitdem in deinem Alltag verändert?

Jan Wiedemann: Im Alltag merke ich die vielen nützlichen Funktionen. In erster Linie überrascht mich der „AutoSense“ Modus. Das ist so ein richtiger „Besserwisser“. Er weiß praktisch, was ich hören will bzw. wie ich es hören will. Automatisch erkennt er die jeweiligen Situationen und passt das Programm der Hörsysteme an. Ob Musik, TV, Streaming, Freisprechen, im Restaurant oder beim Meeting. Er generiert einfach automatisch den besten Klang. Ich kann aber auch manuell auf meine Höreinstellungen zugreifen und kann mir eigene Programme für besondere Situationen erstellen. Das funktioniert problemlos via App auf dem Handy. Am coolsten finde ich aber die Freisprechfunktion: Wenn ich einen Anruf bekomme, muss ich nur kurz ans Gerät im Ohr tippen und ich kann den Anruf entgegennehmen. Und schon höre ich die Stimme voll in Stereo. Das ist für mich eine riesen Erleichterung, da ich sowieso nur einen Arm zur Verfügung habe. Ich kann praktisch jetzt telefonieren und dabei noch einen Riegel essen. Ich finde es zudem noch ultra-komisch, wenn ich z.B. gerade in der Stadt unterwegs bin und telefonierend vor mich hin plaudere. Man sieht nichts, kein Handy (das steckt ja in der Hose) und keine Kabel oder Ähnliches.

Wir: Und wie reagiert dein persönliches Umfeld? Freunde und vor allem die Familie? Was hast du hier für Erfahrungen mit deinen Hörgeräten gemacht?

Jan Wiedemann: Aus dem Freundeskreis kamen bisher nur positive Resonanzen. Sie kennen mich ja und wissen, dass ich schon einiges durchmachen musste. Sie wissen aber auch, dass ich mir immer etwas einfallen lasse, um meine Lebensqualität zu steigern. Die kleinen Geräte werden vom Umfeld größtenteils erst beim zweiten Blick wahrgenommen und wenn ich darauf angesprochen werde, fange ich freudig das Erklären an. Ich merke, dass die Leute dann positiv überrascht sind, was denn ein Hörsystem heutzutage alles kann. Viele verwechseln die Hörsysteme auch anfangs und denken, dass es „nur“ neumodische Bluetooth Kopfhörer sind.

Wir: Würdest du also sagen, dein Leben hat sich verbessert? Der Termin bei uns hat sich für dich gelohnt?

Jan Wiedemann: Auf jeden Fall. Am ehesten merkt es meine Frau. Habe ich davor auf „keins“ gehört, so höre ich jetzt auf jedes Wort (lacht). Und das mit dem Tinnitus hat tatsächlich geklappt! Er wird wirklich sauber ausgetrickst. Es ist einfach ein neues Lebensgefühl und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wenn ich neue Geräusche wahrnehme. Es sind nicht mehr nur Hörsysteme. Es sind mittlerweile multifunktionale Lifestyle-Gadgets. Mir helfen sie in fast allen Lebenslagen – außer beim Schlafen, da nehme ich sie raus. Unser Mops schnarcht so laut (lacht).

Wir: Jan, wir danken dir für das sympathische und motivierende Gespräch.

Die Phonak Virto M im Einsatz: Foto: © A. Luthardt

Falls auch Sie eine persönliche Hörgeräte-Erfahrung mit uns teilen möchten, haben Sie hier die Gelegenheit. Wir freuen uns auf Ihre ganz persönliche Geschichte und Bewertung.

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